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Mal wieder online - Blick gelesen :)))

Es ist unumgänglich. Die im Volksmund «Familieschluuch» genannte Familienreunion am 25. Dezember. Und jedes Jahr wird eingeladen, denn es gibt eine Regel: Zu Weihnachten sagt «man» nicht ab. «Man» hat nichts vor.

Ausgangslage 1: Sie kommen mit Ihrer Familie und deren Anhängsel gut aus, alle haben sich lieb und sehen sich auch während dem Jahr öfter. Gut, lesen Sie nicht weiter – Sie sind zu beneiden.

Ausgangslage 2: Sie haben höchstens einmal im Jahr Kontakt zu den lieben Verwandten und Bekannten, wissen aber nur knapp, wie sie heissen. Das ist auch schon alles. Und heute sind Sie eingeladen.

Sie wollen nie mehr an ein solches Treffen? Dann befolgen Sie folgende Punkte.

1. Beim Eintreffen und bei der – lautstarken und aufgesetzten – fröhlichen Begrüssung einfach mal ein paar Statements loswerden. «So ein schöner Tag, und ich bin hier!». Oder aber abfällige Bemerkungen zur Einrichtung oder Dekoration machen. «Ach dieser Kitsch – ihr verändert euch auch nie, was?!»

So schaffen Sie natürliche Distanz, die Fröhlichkeit ist wie weggeblasen und sie kommen zur zweiten Hürde. Dem Small-Talk beim Apéro mit den Gastgebern:

2. Erscheinen Sie möglichst langweilig und lassen Sie das Gespräch im Keim ersticken. Auf die Frage, wie es in der Liebe und der Firma läuft, geben Sie nur einsilbige Antworten. «Gut» oder «Schön» reicht vollkommen. Alternativ bietet sich an, ihren Glasinhalt über den teuren Teppich oder die Bluse der Gastgegeberin zu schütten. Das lockert die ganze Gesellschaft ein wenig auf.

Jetzt wirds heikel: Der wichtigste Teil des Abend ist da. Das Essen. Natürlich hats Tischkärtchen und Sie wurden nicht neben die süsse Cousine, den süssen Cousin dritten Grades gesetzt, sondern meilenweit davon entfernt. Wahrscheinlich neben Ihren aufdringlichen Grossonkel, der Kalauer aus dem zweiten Weltkrieg zum Besten gibt.

3. Giessen Sie ihm immer wieder Wein ein und veranstalten Sie ein Wett-Trinken. Das hat zweierlei Vorteile: Einerseits ist der alte Herr bald voll und so ruhiggestellt, andererseits fällt Ihnen mit einem kleinen Damenrausch die Konversation mit den netten Tischnachbarn leichter. Wenn sie schliesslich sturzbetrunken sind, kommen sie zu Punkt 4.

4. Geben Sie ungefragt einen Kommentar zu allen Anwesenden ab. Durch den Alkohol sagen Sie die Wahrheit. Was soviel heisst, wie: Innerhalb weniger Minuten sind Sie aus der Fete raus. Als Alternative bietet sich auch an, sich auszuziehen und auf dem Tisch zu tanzen. Je nach dem, wie sie gebaut sind, kommt dies bei einigen gut an – bei den meisten aber wahrscheinlich nicht.

Nach diesem Weihnachtsfest können Sie sich getrost aufs neue Jahr freuen: Sie werden nie mehr eingeladen, Sie Ekel!


Zum glück sind wir nicht "man" - so gehen wir am 25. mit freunden für ein paar tage nach Braunwald - endlich aus der nebelsuppe raus

Allen meinen leserInnen ein frohes weihnachtsfest!

ImageBanana - tigger_snowman.jpg
23.12.07 23:32


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